Flugfunkgeräte

Handfunkgeräte jetzt durch Bundesnetzagentur erlaubt
Laut Amtsblatt Nr. 17-17 der Bundesnetzagentur können Bodenfunkstellen, mit denen keine Flugsicherungsdienste im Sinne des Paragraphen 27c LuftVG, wie z.B. Flugverkehrsdienste, Fluginformationsdienst oder Flugwetterdienste die von Flugsicherungsorganisationen erbracht werden und die der Aufsicht des BAF unterliegen, genutzt werden und eine Frequenzzuteilung erhalten, wenn sie..
a) gemäß der Flugsicherungs-, Anlagen- und Geräte-Musterzulassungs-Verordnung (kurz FSMusterzulV) zugelassen sind
b) die zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens gültigen Fassung der funktechnischen Anforderungen des ETSI EN 300676 bzw. im Fall von Datenverkehr auch die des ETSI EN 301841 erfüllen oder
c) über eine Lufttüchtigkeitszulassung verfügen, die von der European Aviation Safety Agency (EASA) ausgestellt oder anerkannt wurde.

Das gilt gleichermaßen für Bodenfunkstellen und Handfunkgeräte in Luftfahrzeugen, wobei letztere nicht die gegebenenfalls vorgeschrieben fest eingebaute Pflichtausrüstung ersetzen dürfen. Für die Nutzung der Funkanlagen ist laut Behörde weiterhin eine gültige Frequenzzuteilung der Bundesnetzagentur erforderlich.
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